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Sonntag, 5. Januar 2014

{NEW IN} Der kleine Drache Kokosnuss - Rezepte aus der Drachenbäckerei (als Set) und kunterbunte Schoko-Eier-Kekse

Der Weihnachtsmann war Little Miss Mo und mir sehr wohlgesonnen, denn er brachte ein tolles Geschenk: das Buch „Der kleine Drache Kokosnuss - Rezepte aus der Drachenbäckerei“ als Set zusammen mit Ausstechförmchen.
Wie cool, denn der kleine Drache Kokosnuss ist bei uns eh schon Kult!

Dieses Set besteht aus einem Rezeptbuch und 6 Plätzchenformen (Drache Kokosnuss, Herz, Stern, Blümchen, Stachelschwein Matilda und Fressdrache Oskar). Die 64 Seiten des Rezeptbuchs sind voller leckerer Backanleitungen (20 Rezepte), die über das ganze Jahr verteilt gebacken werden können (und nicht nur zu Weihnachten).

Ich finde das Buch sehr schön, weil es sehr kindgerecht ist!
Einfache Sprache (die Kleinen werden mit Du angesprochen) und unkomplizierte Rezepte!
Jedem Rezept wird eine Doppelseite gewidmet:
erst eine kurze Einführung in das Rezept, dann folgen die Angaben zu den benötigten Zutaten (farbig unterlegt; "Das brauchst du:...") und zuletzt werden die einzelnen Schritte beschrieben („So geht`s …“) und immer wieder sind farbenfrohe Bilder vom Drachen Kokosnuss zu sehen.

Der Inhalt ist wie folgt aufgebaut:
- Wie geht Backen eigentlich? Hier finden sich einführende Infos rund ums Backen, wie z.B. Vorheizen, Rühren und Kneten, Einfetten, Eier trennen, Plätzchen ausstechen …
- Was brauche ich? Eine Bilderseite der Gerätschaften, die man (frau) für das Backen benötigt
- Geburtstag (Die Dracheninsel, Matilda-Muffins, Kokosnuss` bunter Papageienkuchen …)
- Ostern (Quark-Drachen und Stachelschweinchen, Koko-Pops …)
- Halloween (Gerds Gespenster-Torte, Mumien-Finger …)
- Weihnachten (Wetterhexe Gulas Lebkuchen, Drachentatzen …)

Little Miss Mo findet die Ausstechförmchen toll – endlich mal Drachenkekse :)
Ich finde toll, dass man mit seinen Kindern zu verschiedenen Gelegenheiten gemeinsam(!) backen kann (und die Bilder in dem Buch sind wirklich klasse).

In diesem Sinne ein Rezept aus der Drachenbäckerei - kunterbunte Schoko-Eier-Kekse:

Diese Kekse musst du nicht bemalen, aber bunt wie Ostereier sind sie trotzdem...

Das brauchst du:
120g Butter
80g weißer Zucker
100g brauner Zucker
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
1 Ei
1 TL Vanille-Aroma
300g gemahlene Haferflocken
230g Mehl
60g Zartbitterschokolade
170g bunte Schokolinsen
170g gehackte Nüsse
5 TL Erdnusbutter
ein normales Backblech

So geht's:
1. Erst einmal kannst du den Backofen auf 160C° (Umluft) vorheizen.
2. Dann schlägst du die Butter mit dem braunen und weißen Zucker in einer Schüssel schaumig und gibst das Ei sowie das Vanille-Aroma dazu.
3. Jetzt mischt du Mehl, Haferflocken, Salz, Backpulver und Natron (das lässt die Plätzchen in die Breite aufgehen) unter.
4. Danach folgen die bunten Schokolinsen, Schokolade, Erdnussbutter und die Nüsse. Der Teig sollte nun steif und relativ trocken sein.
5. Mit dem Teelöffel formst du kleine Teifhäufchen und setzt sie in großzügigen Abständen auf ein gut eingefettetes Backblech (ich würde Backpapier verwenden).
6. Backe die Kekse etwa 10 Minuten, bis sie hellbraun sind.
7. Lass sie dir schmecken!





BiMo

Samstag, 4. Januar 2014

Hurra, ich bin 1 Jahr - HAPPY NEW YEAR mit einer sächsischen "Bäbe"

Wie doch die Zeit vergeht…2013 ist vorbei und mein Blog besteht bereits seit 1 Jahr! *juhuuu*

Klein aber fein und er macht mir Spaß…so war es gedacht und ich freue mich, dass ich doch den ein oder anderen Leser bzw. Leserin habe :)
Ich danke dir/euch für die Treue!

Auch in 2014 soll es Rezepte geben…mal süß, mal saftig und immer mit einer Prise Liebe.
Ich werde auch wieder von Little Miss Mo unterstützt, denn die freut sich schon auf’s Vorkosten :)

Zum Jahresstart gab’s bei uns sächsische „Bäbe“ – ein Hefe-Napfkuchen, der zu jeder Jahres- und auch Tageszeit willkommen ist. Egal ob morgens, mittags oder abends; immer wieder sonntags, zum Picknick oder Geburtstag – egal, „Bäbe“ kann man immer essen.
Mir gefällt an diesem Kuchen, dass er sowohl als Prunkstück auf der Kaffeetafel glänzen kann, als auch neben der Butterstulle in der Pausenbox eine gute Figur macht. Und er eignet sich hervorragend zum »Ditschen« (das ist ein anderes Wort für tunken oder dippen). :)

Zutaten für den Teig:
250 g Rosinen (wir mögen keine, also habe ich sie durch Cranberries ersetzt)
6 EL Rum (Aroma, wenn Kinder mitessen)
500 g Mehl
30 g Hefe (frisch)
125 g Zucker
1/4 l Milch
200 g Butter
4 Eier (M)
4 EL Schlagsahne
150 g gehackte Mandeln

Für die Glasur:
200 g Puderzucker
30 g Butter

Am Vortag, die Rosinen/ Cranberries waschen, abtropfen lassen und mit dem Rum übergießen und über Nacht ziehen lassen. Nimmt man Aroma, kann dieser gleich im Teig verarbeitet werden.
Dann sollte man die Cranberries aber mit etwas Wasser einweichen.
Für den Teig das Mehl in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Vertiefung drücken.
Die Hefe mit 1 TL Zucker in etwas lauwarmer Milch verquirlen und in die Vertiefung gießen.
Etwas Mehl darüber stäuben. Zugedeckt an einem warmen Platz 30 Minuten gehen lassen.
Butter, Zucker, Eier, Sahne und Mandeln auf dem Mehlrand anordnen. Von der Mitte aus die Zutaten vermengen. Danach die Rosinen/ Cranberries zugeben. Den Teig so lange durchkneten, bis er glänzt. Zugedeckt an einen warmen Ort eine weitere Stunde gehen lassen. Dann den Teig nochmals durchkneten und in eine ausgebutterte und mit Semmelbröseln ausgestreute Napfkuchenform füllen.
Ich nehme gerne eine Silikonform, weil sich die Bäbe dort sehr gut herauslösen läßt.
Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C etwa 40-60 Minuten backen.
Herausnehmen und etwas auskühlen lassen. Für die Glasur den Puderzucker sieben und mit 2 EL heißem Wasser glatt rühren. Die Butter zerlassen und unterrühren. Die Bäbe aus der Form nehmen und mit der Glasur überziehen.

Die noch warme Bäbe ohne Glasur


Guggemada - Ja, des iss waa!
BiMo

Dienstag, 20. August 2013

Ultra saftiger Banana-Chocolatchip-Cake....je oller die Bananen desto besser der Kuchen :)

Oh wer kennt das nicht....man kauft Obst ein, weil man so richtig japp drauf hat.
Dann ißt man ein Stück und der Rest liegt und liegt und liegt....
Das geht mir jedes mal mit Bananen so....da ess ich eine, weil ich mal richtig hunger drauf habe und die anderen liegen tagelang bis sie so braun sind, dass man nur noch Milchshake draus machen kann.....oder?

Dieses mal wurde ein Kuchen draus und der schmeckt umso besser, je reifer die Bananen sind.

Zutaten für den Banana-Chocolatchip-Cake (eine Kastenform):
100g dunkle Schokoladenchips
3 große, vollreife Bananen
200g Butter
100g Zucker
1 TL Bourbonvanille aus der Mühle
1 Prise Salz
4 Eier (M)
150g Mehl
1 TL Backpulver
100g gemahlene Mandeln
50g gehackte Mandeln


Die Butter mit dem Zucker, der Vanille und dem Salz mit den Quirlen des Handmixers min. 5 Min. sehr cremig rühren. Die Bananen zerquetschen und unterrühren. Die Eier nacheinander je 1/2 Min. gut unterrühren. Das Mehl und das Backpulver sieben und esslöffelweise gut unterrühren. Zuletzt die Mandeln unterrühren.

Backofen auf 180°C vorheizen. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen.
Die Hälfte des Teigs in die Form gießen, die Schokoladenchips drauf verteilen und den Rest des Teigs draufgießen. Glatt streichen.


Auf mittlerer Schiene ca. 40 Min. backen. Anschließend 10 Min. in der Form ruhen, dann herausheben und abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben.

Lecker ist auch ein Schokoguss mit Bananensplits :)

 BiMo


Mittwoch, 17. Juli 2013

{Mal herzhaft gebacken} Saftiger Tomaten-Pizzakuchen mit Mett

Jummy, Jummy….bei den sommerlichen Temperaturen habe ich tagsüber nicht allzuviel Hunger.
Auch lange am Herd stehen macht keinen Spaß und jeden Tag den Grill anschmeißen muss auch nicht sein. Obwohl es viele tolle Rezepte und Variationen gibt!

Also muss etwas her, was in den Backofen geht und allein vor sich hin brutzelt.
Kuchen, ja….aber dieses Mal eine deftige Variante – ein Tomaten-Pizzakuchen mit Mett.
Das abgewandelte Rezept stammt aus der „kochen & genießen“ Nr. 7 (Juli 2013).

Zutaten (ca. 8 Stücke):
400g Mett (vom Rind oder Geflügel)
2 Lauchzwiebeln
1 mittelgroße Zwiebel
400g Minitomaten
Salz
Pfeffer
Gewürze
2 Eier (M)
100g saure Sahne
Muskat
Fett für die Form
1 Packung frischer Pizzateig

oder wenn der Teig selbstgemacht werden soll:
250g Mehl
1 Pk Trockenhefe
1 TL Zucker
½ TL Salz
1/8 L lauwarmes Wasser
3 EL Öl

Alle Zutaten für den Teig zusammen rühren und zu einem glatten Teig verkneten (geht am besten mit der Hand). Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Min. gehen lassen.

Den Backofen auf 225°C (200°C Umluft) vorheizen.
Eine große Pfanne erhitzen und das Mett darin krümelig braten.
Ich habe das Mett vorher mit einer Würzmischung gewürzt.


Die Würzmischung "Grill-Barbecue" von Wiberg ist ein echter Alrounder. Zum Würzen oder Marinieren bestens geeignet.

Inzwischen Lauchzwiebeln putzen, waschen und in dicke Ringe schneiden. Hellen und grünen Teil getrennt beiseite legen.Die Zwiebel schälen und würfeln.Die Tomaten waschen und vierteln.
Zwiebelwürfel, helle Lauchzwiebelringe und Tomaten zum Mett geben und ca. 5 Min. weiterbraten.
Mit Salz und Pfeffer würzen.

Eier und saure Sahne verrühren und mit Salz und Muskat würzen. Eine Quicheform (ca. 24cm) fetten. Den Pizzateig rund ausrollen und in die Form legen. Ich nutze immer den fertigen Pizzateig von Aldi Nord (Mama Mancini „Pizza al Gusto“ aus der Kühlung). Der schmeckt uns am besten, denn der Teig wird locker/saftig und die Tomatensauce schmeckt sehr lecker/fruchtig. Die Teigmenge ist ausreichend für ein Blech.



Überstehenden Teig am Rand knubbelig nach innen drücken. Tomaten-/Mettmischung auf dem Teig verteilen und den Eierschmand darübergießen. Die grünen Lauchringe verteilen.


Tipp: Wer mag kann noch etwas frischen Parmesankäse drüber reiben!


Pizzakuchen im heißen Backofen auf der unteren Schiene ca. 15 Min. backen.



Dazu schmeckt ein leichter Rotwein oder jetzt im Sommer ein gut gekühlter Rosé.

Die Tomatensauce aus der Pizzaschachtel nutze ich am nächsten Tag für Nudeln.
Ein bischen frische Kräuter und Balsamico dazu – lecker!

Der Tomaten-Pizzakuchen schmeckt übrigens auch kalt am nächsten Tag bei einem Picknick!

Bon Appetit!
BiMo

Donnerstag, 6. Juni 2013

Kaffeeklatsch mit Rhabarber-Tarte

Eine schöne Kleinigkeit am Mami-Dasein sind die Kaffeeklatsch-Nachmittage mit anderen Mamis.
Nach Geburtsvorbereitungskurs, Stillgruppe, DELPHI, Babyschwimmen und Co. ist doch ein kleiner Kreis von Mamis übrig, der sich regelmäßig trifft.
Solche Nachmittage nutze ich gerne, um zu backen und es wird auch immer gern angenommen :)

Da ich für mein Leben gern Rhabarber esse und dieses Gemüse ja leider wie Spargel nur eine begrenzte Saison hat, nutze ich die Rhabarbermonate voll aus.
Es wird eingekocht, geschnippelt und gebacken – zum Mamitreff heute mal eine leckere Rhabarber-Tarte.

Zutaten (für ca. 12 Stk.):
300g Mehl
1 Prise Salz
50g Puderzucker
175g Butter
500g Rhabarber
3 Eier (M)
300g Sahne
50g Zucker
2 Pk. Vanillezucker
75g gemahlene Mandeln

Mehl, Salz, Puderzucker, 3 EL kaltes Wasser und Butter in Stücken glatt verkneten.
Den Mürbeteig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Min. kühlen.
Rhabarber heiß abwaschen und in lange Stücke schneiden.
Eier, Sahne, Zucker und Vanillezucker verrühren.

Ofen auf 180°C vorheizen.

Mürbeteig auf wenig Mehl rund ausrollen. In eine gefettete Tarteform legen und am Rand andrücken. Mit einer Gabel viele kleine Löcher in den Boden stechen. Dies dient dazu, dass der Tarteboden beim Vorbacken keine Blasen wirft und schön flach bleibt. Man kann natürlich auch den Aufriß mit Backpapier und Backerbsen ("blindbacken") starten, ist mir persönlich aber zu aufwendig.
Den Tarteboden für ca. 15 Min. vorbacken. Dabei beobachten, dass er nicht aufgeht. Sollten sich Blasen wölben, wieder mit Gabel einstechen.



Danach den Boden aus dem Ofen holen und mit Mandeln bestreuen. Rhabarber drauf verteilen. Eiersahne über den Rhabarber gießen. Rhabarber-Tarte ca. 40 Min. backen, auskühlen lassen.
Evtl. noch mit Puderzucker bestreuen.
Ganz lecker schmeckt dazu das neue Eis von Langnese Cremissimo: Süß verführt Salziges Karamell.



*Schmatz* - was für ein Schatz!



Von dem Mürbeteig blieb sogar noch etwas übrig für Plätzchen.
Einfach ausrollen, ausstechen und für ca. 12 Min. bei 175°C in den Backofen.
Ich habe noch nicht einmal geschafft, sie zu verziehren, so schnell wurden sie aufgefuttert.....

 

BiMo

Sonntag, 2. Juni 2013

Rhabarberkuchen mit Baiserhaube

Gemeiner Rhabarber….ich finde, dass diese Pflanze garnicht so gemein ist wie ihr Name, sondern ein wirkliches Allround-Talent.
Obwohl es sich um Gemüse handelt, wird der Rhabarber doch häufig als Obst verarbeitet, nämlich in süßen Varianten wie z.B. Kompott oder Marmelade.
Oder eben auch Kuchen J
Bei uns gibt es den Rhabarberkuchen traditionell mit der Streuselvariante, daher wollte ich mal etwas „neues“ probieren.

Rhabarberkuchen mit Baiserhaube

Zutaten für eine Springform von ca. 26 cm:
1 Paket Blätterteig (aufgerollt – notfalls Tiefkühlplatten)
Butter für die Form (und gegebenenfalls auch für den Tiefkühlblätterteig)
50 g geriebene Mandeln
2-3 EL Zucker
1 kg Rhabarber
200 g Zucker
3 Eier (M)
200 g Crème fraîche
1 Prise Salz
1 Messerspitze Vanillezucker

Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teig aus der Packung nehmen und ausbreiten. Mit einer Rolle auf Größe der Springform ausrollen. Eine Springform mit Butter auspinseln und mit dem Teig auskleiden. Den Teig bis zum Rand der Form hochziehen.
Die Mandeln mit Zucker vermischen und auf dem Boden als gleichmäßige Schicht verteilen.
Den Rhabarber putzen, schräg in zentimeterkurze Stücke schneiden, mit 100 Gramm Zucker vermischen und auf dem Teigboden verteilen.
Etwa 30 Min. backen.
Inzwischen die Eigelbe mit 50 Gramm Zucker und Crème fraîche glatt quirlen und über den Rhabarber gießen. Erneut in den Ofen schieben und weitere 20 Min. backen.
Mittlerweile die Eiweiß mit dem restlichen Zucker steif schlagen, auf dem Rhabarber verteilen, dabei wolkig aufhäufen, damit die Oberfläche hübsch aussieht. Jetzt ein letztes Mal, diesmal für 15 Minuten, in den Ofen schieben, bis die Baiserhaube schön gebräunt ist.
Den Kuchen vollkommen auskühlen lassen, bevor er angeschnitten wird.





Noch eine Info:
Die Rhabarbersaison geht von April bis Juni. Zum Ende hin wird der Rhabarber sehr hart und man sollte ihn schälen. Zu Anfang der Saison reicht es aus, den Rhabarber heiß abzuwaschen.

BiMo

Montag, 6. Mai 2013

Kuchenbuffet beim Polterabend III - Oreo-Cakepops

Da ich für das Kuchenbuffet lieber viele kleine Teilchen als eine große Torte machen wollte, gab es auch Cakepops. Kuchen als Lolli, also Lollikuchen.
Ich habe beim "Post aus meiner Küche Event" ja von Sandra sauleckere Cakepops bekommen - jetzt wollte ich auch mal welche ausprobieren.

Cakepops sind eigentlich ziemich tolle "Resteverwerter" - das soll jetzt nicht negativ klingen, im Gegenteil!!!
Wenn mal was vom Kuchen übrig ist, zack, wird noch ein Cakepop draus :)
Oder man hat Kekse im Schrank, die nicht mehr ganz so knusprig sind und schwupps - Cakepop gemacht.

Ich habe für die Oreo-Cakepops die Oreo-Variante vom Aldi genommen. Schmecken identisch, sind allerdings nur halb so teuer ;) Heißen dort "Black and White".

Zutaten für ca 30 Pops:
4 der 5 Tüten "Black and White" (ca. 500g) Kekse
200g Frischkäse (Doppelrahm)
200g weiße Blockschokolade
200g Zartbitter Blockschokolade
ca. 15 Strohhalme (z.B. von IKEA)
Backpapier
Einweghandschuhe

Die Vorbereitung ist wichtig. Stell dir alles schonmal hin, dann hast du die Hände frei für die Cakepops (und die Hände sind matschig - das macht sich nicht so gut auf den Küchenschränken!).

Zieh die Einweghandschuhe an :)
Zerkleinere die Oreo Kekse, am besten mit einem Mixer, zu Mehl.
Dieses Keksmehl wird jetzt in einer Schale mit dem Frischkäse vermengt. (Na, Handschuhe sind doch keine so schlechte Idee, was?). Der Teig sollte sich so ähnlich anfühlen wie Knete.
Nun kleine runde Kugeln formen (ca. 20g pro Kugel) und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Alles für mind. 20 Min. in den Kühlschrank legen, damit der Teig fest werden kann.

In der Zwischenzeit die Strohhalme zurecht schneiden, denn die sind noch zu lang für die Cakepops.
Dazu einfach am Knick abschneiden und dann das restliche Stück einmal in der Mitte durchschneiden, so dass zwei identische Hälften entstehen. Auf die Art und Weise ca. 30 Stile für die Pops vorbereiten.



Nun die Kuvertüre in der Mikrowelle oder über einem Wasserbad schmelzen lassen.
Ein weiteres Backpapier auf ein Backblech legen. Jetzt einen Ministrohhalm ca. daumenbreit in die Schokolade tauchen und dann von oben in den Cake Pop stecken bis ca. zur Hälfte des Pops. So hält dieser fest am Stil. Nun den Cake Pop komplett in die geschmolzene Schokolade tauchen. Die Schokolade etwas abtropfen lassen.
TIPP: an dieser Stelle könnte man auf den oberen Teil des Pops, da wo der Stiel reingeht, Zuckerperlen streuen. Darauf achten, dass keine der Zuckerstreusel in die geschmolzene Schokolade fällt!

Zum Trocknen wird der Cakepop nun auf das Backpapier gestellt. Ich habe 15 Stück mit weißer Schokolade überzogen und 15 Stück mit dunkler Schokolade. Diese wieder zum Trocknen in den Kühlschrank stellen. Den "Fuß" des Cakepops habe ich nach dem Trocknen dann nochmal jeweils in der anderen Farbe überzogen.


TIPP: Ich habe die Cakepops "nackt" gelassen - man kann sie natürlich auch mit Zuckersand oder Blümchendeko verzieren - da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Möchtest du z.B. Zuckerdekorblüten an den Pops befestigen, dann geht das gut mit der geschmolzenen Schokolade. Dafür einfach mit einem Zahnstocher auf dem oberen Teil des Cake Pop ein wenig Schokolade geben und dann die Blumendeko darauf befestigen. Leicht angedrückt festhalten bis die Deko allein hält.

BiMo

Mittwoch, 24. April 2013

Rotwein-Kirschtarte mit Blätterteig

Blick in den Kühlschrank – oh, eine Rolle Blätterteig!? ...die muss weg!
…und wo die Flasche Rotwein schonmal geöffnet ist…wir wollen ja nichts umkommen lassen.
Nein, nein….man kann sich ja am frühen Nachmittag nicht den Rotwein hinter die Binde kippen, aber ein Rotweinkuchen geht immer :)

Rotwein-Kirschtarte mit Blätterteig

Zutaten (für eine Tartform 24 cm ø):

1 Paket fertig ausgerollter Blätterteig (250-275 g)

Für die Füllung:
500 g Kirschen, entsteint – entweder frisch, TK oder aus dem Glas
50 g Zucker
30 ml Rotwein oder Portwein
40 g gemahlene Mandeln
1 Eigelb zum Bestreichen
1 EL Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung: 
Backofen auf 200°C vorheizen.

Den Blätterteig auf dünn bemehlter Arbeitsfläche ausrollen.
In eine eingefettete, mit Mehl bestäubte Tarteform (24 cm ø) legen und andrücken. Überstehenden Teig entfernen und beiseite legen. Den Tarteboden mit der Gabel mehrfach einstechen, damit er keine Blasen wirft. Im vorgeheizten Backofen ca. 8 Min. vorbacken, danach abkühlen lassen.
Backofentemperatur auf 180°C reduzieren.

Die Kirschen waschen, entstielen und entsteinen. (TK Kirschen auftauen und gut abtropfen lassen – das Abtropfen gilt auch für die Körschen aus dem Glas!). In Hälften schneiden und mit Zucker, Wein und Mandeln mischen. Auf dem Tarteboden verteilen. Übrigen Teigrest ausrollen, mit Förmchen ausstechen und über die Füllung legen. Mit verquirltem Eigelb bestreichen; das ergibt nach dem Backen so eine tolle gold-gelbe Farbe.
Die Tarte im vorgeheizten Ofen ca. 30-35 Min. zu Ende backen. Nach dem Auskühlen leicht mit Puderzucker überstäuben.
Du kannst die Tarte auch mit anderen Obst-/Alkohol variationen zubereiten, z.B. Aprikosen mit Marillenschnaps oder Pfirsiche mit etwas Weißwein.
Oder aber natürlich auch ohne Alkohol, wenn‘s denn sein muss
:)



BiMo

Donnerstag, 18. April 2013

Ostalgie: Dresdner Eierschecke

Ja, eine Entrümpelungsaktion bringt auch Vorteile.
Ein bischen körperliche Aktivität und mehr Platz auf dem Dachboden (…für neues „Gerümpel“).
Wenn man sich aus dem Chaos heraus den Weg zu neuen Strukturen bahnt.
Wenn man Zen-mäßig etwas ordnen und sortieren kann.
Wenn man anschließend auf geordnete und beschriftete Kisten, sauber gestapelt im Regal blicken kann. Ein Anblick, der so richtig entspannt und ein bischen Ying-Yang ins Leben bringt.

Ja, genau….wenn man es denn nicht selbst machen muss bzw. machen lassen kann….ich persönlich HASSE nämlich aufzuräumen!!!!
Ich war nur erstaunt, mit welchem Feuereifer sich Mr. Mo und Little Miss Mo auf die alten und verstaubten Kisten stürzten.
„Oh…wasistdenndadrin?“….“ui schau mal, das habe ich ja schon lange gesucht!“….oh, das haben wir auch?“

Ja, ein Thüringer Wetterhäuschen. Das haben wir auch.
Kennst du diese Dinger, wo Dame und Herr nebeneinander wohnen?
Er immer im Regen steht und nie die Sonne sieht, wohingegen sie sich nur der Sonnenseite des Lebens zuwendet?
Beide leben nebeneinander her und treffen sich doch nie….traurig eigentlich.  

Naja, als dieses Häuschen wieder das Licht erblickte, blitzte bei mir auch ein Gedanke – DDR-Ostalgie kann man es vielleicht nennen, denn mir kam sofort die Dresdner Eierschecke* in den Sinn.

Zutaten für den Boden (26cm):
100g Butter 
75g Zucker  
1/2 Würfel Hefe
1/8 L lauwarme Milch
250g  Mehl 
1 TL, gehäuft  Backpulver  
1 Prise Salz

Zutaten für die Füllung:
50g Butter
500g Quark (20% Fett) 
2 Eier (M)
100g  Zucker  
1 Prise Salz
1/2 P. Vanillepuddingpulver
Abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
1 El gemahlene Mandeln

Für die „Schecke“:
25g  Butter, zerlassen 
50g  Zucker 
1 Pk.  Vanillezucker 
3 Eier (M)  
1/2 El Speisestärke

Zubereitung:
Für den Teig Mehl mit Zucker, Salz und Butter in eine Schüssel geben. Hefe in der lauwarmen Milch
auflösen und unter die Mehlmischung kneten, bis der Teig Blasen wirft. Teig zugedeckt mindestens 1 Std. gehen lassen.
Teig durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Teigplatte in eine gefettete Springform (26cm) legen und zugedeckt 15 Min. gehen lassen.

Backofen auf 200°C vorheizen.

Inzwischen für die Füllung Butter schaumig rühren, Zucker, eine Prise Salz und Eier darunter schlagen. Quark mit Puddingpulver, Zitronenschale und Mandeln unterrühren, alles auf dem Teig verteilen.

Für die "Schecke" Eier mit Zucker, Butter und Speisestärke verrühren und im heißen Wasserbad dickcremig schlagen. Einmal aufwallen lassen und auf der Quarkmasse verstreichen.

Eierschecke im vorgeheizten Backofen (200°C) etwa 45 Min. backen.


ACHTUNG: mein Kuchen wurde schnell sehr dunkel - daher habe ich nach 25 Min. die Hitze auf 175°C reduziert und den Kuchen mit Alufolie abgedeckt.  



Der Kuchen sollte über Nacht „ziehen“ und schmeckt am nächsten Tag am besten.
Wer mag, kann Rosinen unter die Quarkmasse heben oder den Kuchen mit Mandelblättern bestreuen. Uns schmeckt er „ohne alles“ am Besten.




* Rezept aus dem DDR Backbuch des KOMET Verlags
BiMo

Sonntag, 17. März 2013

Immer wieder Sonntags….

Es gibt Momente im Leben, da werde ich nachdenklich. An den eigenen Kindern sieht man das ewige Leben. Eine Reflexion des eigenen Selbst. Ein Spiegel, in den man blickt.
Das wird an kleinen Dingen im Leben deutlich…bei Little Miss Mo ist es z.B. der Trotzkopf, der langsam erscheint (ganz die Mama). Oder der niedliche Sprachfehler („Pomm mal her, Mama!“ – auch ganz die Mama). Oder eben der Hang zum Backen…der liegt bei unserer Familie auch in den Genen.

Am heutigen Sonntag wacht Little Miss Mo auf und die erste Frage (Sonntags morgens um 6 Uhr!): „wollen wir was backen, Mama?“
Hhmmm….ok, warum nicht?!?

Also zum Sonntagsfrühstück mal nen Kuchen…mit viel Liebe (Herz) und Zuckerstreuseln.

Zutaten (haben für 4 Mini-Gugel und eine Mini-Herzform gereicht):
170 g Halbfettmargarine    
90 g Zucker    
1 Päckchen Vanillezucker    
3 Eier (M)    
125 ml Fanta Zitrone (die Zero Variante)    
200 g Weizenmehl    
80 g Speisestärke    
½ Päckchen Backpulver  
½ Päckchen Zitronenaroma

Margarine, Zucker, Vanillezucker, Zitronenaroma und Eier so lange schaumig schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Fanta unterrühren. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und dazugeben. Alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
Die Förmchen dünn mit Öl auspinseln (oder Backspray benutzen) und im Backofen bei 180° C (Gas: Stufe 2, Umluft: 160 °C) auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten backen. Stäbchenprobe!!! Die Mini-Gugel waren nach 20 Min. schon fertig, das Herz brauchte fast 45 Min.
Kuchen auskühlen lassen.

Für das Herz haben wir einen Guß aus Puderzucker und Zitronensaft angerührt. Diesen über den Kuchen gießen und mit bunten Zuckerstreuseln dekorieren. Zu den Mini-Gugel passt Zitronensahne – dazu einen Becher süße Sahne mit ein paar Spritzern Zitronenaroma vermischen, aufschlagen und in die Gugel füllen.



 BiMo

PS: die Kuchen selbst sind ohne Deko (Sahne, Zuckerstreusel und Co) sogar WW tauglich J (4 Points pro Stück) – falls es jemanden interessiert *LOL*


Mittwoch, 6. März 2013

Wie schön, dass du gebacken wurdest!

Wie schön dass du geboren bist,
wir hätten dich sonst sehr vermisst.
wie schön dass wir beisammen sind,
wir gratulieren dir, Geburtstagskind!

Rolf Zuckowski hat’s gesungen und es erwischt jeden von uns mindestens einmal im Jahr – der Geburtstag!
Diesmal hat es meine Tante erwischt. Und weil die eigentlich alles hat bzw. sich selbst alles kaufen kann, was sie sich nur so wünscht, haben Little Miss Mo und ich gebacken.
Das Geschenk kommt von Herzen, man kann es sich nicht kaufen und Freude bereitet es sowieso (meine Tante ist eine Naschkatze – liegt in der Familie). Daher gibt’s zur Feier des Tages Pralinen, Kuchen und Tee (gut, der ist mal gekauft).

Rezept für die Pralinen:
200g gute weiße Schokolade (also ich bin ja Lindt-Fan)
60g Aprikosen (die weichen, ungeschwefelten)
etwas Rumaroma

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Das Aroma hinzufügen. Die kleingeschnittenen Aprikosen unterrühren und in die Silikonformen füllen. Ca.  2 Std. aushärten lassen. Im Kühlschrank aufbewahren.



Rezept für den Mini-Orangen-Muskat-Gugel, ca 6 Stück
(in Anlehnung an Dr. Oetker‘s Mini-Marmor-Gugelhupfe):
100 g Weizenmehl
1 gestr. TL Backpulver
50 g Zucker
1 TL Orangenabrieb
1 EL Orangensaft
1/4 TL geriebener Muskat
1/4 TL Zimt
50 g weiche Butter oder Margarine
2 Eier (Größe M)

Den Backofenrost auf die Arbeitsfläche stellen. Die Mini-Gugelhupfform fetten und zum Befüllen darauf stellen. Den Backofen vorheizen.
Ober-/Unterhitze: etwa 180°C                                                   Heißluft: etwa 160°C
Mehl mit Backpulver in einer Rührschüssel mischen. Übrige Zutaten hinzufügen und alles mit einem Mixer (Rührstäbe) kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe 2 Min. zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in die Formen füllen. Form auf dem Rost auf der mittleren Einschubleiste in den Backofen schieben.
Backzeit: etwa 20 Min.
Gebäck in der Form auf einem Kuchenrost 10 Min. stehen lassen. Dann von unten leicht drücken, Gugelhupfe aus der Form lösen und auf dem Rost erkalten lassen. Nach Wunsch mit Puderzucker bestreuen oder mit Glasur überziehen.

Für die Glasur:
100g Puderzucker
2 EL Honig
1 1/2 EL Orangensaft
Alles verrühren und über die erkalteten Gugel gießen.


BiMo